Knochenaufbau


Informationen für Patienten zu Knochenaufbau

 

Zahnimplanat Knochenaufbau

 

Knochenaufbau

Für einen dauerhaft festen und entzündungsfreien Halt brauchen Zahnimplantate ausreichend Knochensubstanz sowie ein starkes Weichteilangebot, damit sie widerstandsfähig bleiben.

Aufgrund von langfristiger Zahnlosigkeit oder chronischer Zahnfleischentzündung sind oftmals sowohl das Knochenangebot als auch das Zahnfleisch deutlich reduziert, sodass vor einer Implantation ein Wiederaufbau von Knochen und/oder Weichgewebe erforderlich wird.

 

3D Aufbaumethoden:

 

Kieferkammaufbau durch Entnahme von Eigenknochen (Kieferwinkel, Beckenkamm)
Anheben des Kieferhöhlenbodens – Sinuslift
Knochendehnung – Bonespreading
Auflagerung von Knochenersatzmaterial

 

Weichgewebsaufbau

Für eine dauerhafte Festigkeit von Implantaten ist ein breites und angeheftetes Zahnfleisch von großer Bedeutung.

Gerade dieses bildet einen festen Abschluss für die zukünftige Krone oder den Implantataufbau. Das Eindringen von Bakterien kann so bei guter Mundhygiene weitgehend vermieden werden. Als Grundgerüst für die Stabilität dient auch hier das ausreichende Knochenangebot. Aufgrund einer lange bestehenden Zahnfleischentzündung (Parodontose) und des daraus folgenden Zahnverlustes ist oft auch hier ein deutlicher Rückgang zu beobachten.

In der Vorbereitung der Implantation sind beide Strukturen im Zusammenspiel besonders zu betrachten und unter Umständen wieder aufzubauen.

 

Verbesserung des Weichteilangebotes durch Aufbaumethoden:

 

Freies oder gestieltes Bindegewebstransplantat
Rolllapen- oder Verschiebelappenplastik
Vestibulumplastik
Schleimhauttransplantation

 

Nervverlagerung

Nicht immer ist eine Kieferkammerhöhung durch Knochenaufbau notwendig oder sinnvoll. In bestimmten Situationen ist auch eine Verlagerung des Unterkiefernerven unkompliziert möglich, um eine Implantation zu ermöglichen.

 

 

Periimplantitistherapie

Die Periimplantitis beschreibt einen Entzündungszustand des Weichgewebes und des Knochens rund um ein Implantat. Häufig ist eine bakterielle Besiedelung der Implantatoberfläche die Ursache. Durch eine Periimplantitisbehandlung kann am Implantat eine Entzündungsfreiheit erreicht und das Implantat langfristig erhalten werden.

 

Behandlungsablauf:

 

Abnahme des Implantataufbaus
Vorbehandlung (Entfernung von Entzündungsgewebe und Reinigung der Implantatoberfläche)
Aufbau von Knochen und Weichgewebe mit geschlossener Einheilung
Implantatfreilegung
Einsetzen des ursprünglichen Implantataufbaus